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for the day Montag, März 5th, 2007.
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EU-Justizkommissar Franco Frattini hat Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) seine “vollste Unterstützung” für dessen Pläne für so genannte Online-Durchsuchungen zugesichert. “Natürlich” müssten dabei “die Belange des Datenschutzes berücksichtigt werden”, erklärte der Italiener gegenüber der Schweriner Volkszeitung. “Aber wir dürfen auch nicht vergessen: Es geht um die Sicherheit der Menschen in Europa. Deshalb müssen wir verhindern, dass Terroristen das Internet für ihre Zwecke missbrauchen.”
Gleichzeitig unterstrich Frattini aber auch, dass Deutschland bereits “eine hervorragende Sicherheitsarchitektur mit guten Möglichkeiten” habe, terroristischen Aktivitäten frühzeitig auf die Spur zu kommen. In anderen Ländern Europas gebe es da größeren Nachholbedarf. Generell bezeichnete der Justizkommissar den islamischen Terrorismus weiterhin als “die größte Bedrohung für Europas Sicherheit”. Dank der verstärkten Zusammenarbeit in Europa zwischen Nachrichtendiensten und Polizei sei es aber zum Glück gelungen, schwere Anschläge in London, in Dänemark und 2006 auch in Deutschland zu verhindern. Dennoch setzt Frattini etwa auch darauf, dass Berlin die heftig umstrittene EU-Richtlinie zur Vorratsspeicherung von Telefon- und Internetdaten schon bis Ende des Jahres umsetzt.
Quelle : heise.de
Somit ist die allumfassende Überwachung des eigenen Volkes im Jahre 2008 perfekt. Biometrische Ausweise und Pässe, Bundes-Trojaner, Überwachung über private Webcams helfen bei einer lückenlosen Überwachung.
Eine Regierung die seinem eigenen Volk misstraut, stellt sich selbst als Absurdum da.
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5. März 2007 um 04:31 von Redaktion Abgelegt in der Kategorie CDU, Internet, Schäuble, Überwachungsstaat | kein Kommentar » |
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Wie jetzt bekannt wurde, speichert T-Com die IP-Adressen seiner DSL-Nutzer nur noch 7 Tage. Man geht davon aus, das der §14 des neuen Telemediengesetzes hier auch ausschlaggebend war. Dadurch das die Musikindustrie durch den §14 fast den gleichen Status wie staatliche Ermittlungsbehörden erhält, befürchtet der Provider eine Flut von Anfragen durch die Musikindustrie nach Verbindungsdaten von sogenannten Urheberrechtsverletzern.
”Diese Maßnahme ist zwar zu begrüssen, wird aber leider im Jahre 2008 mit der Vorratsdatenspeicherung wieder aufgehoben.”
Quelle: heise.de
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5. März 2007 um 02:29 von Redaktion Abgelegt in der Kategorie Vorratsdatenspeicherung | kein Kommentar » |
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Kommt jetzt der digitale Überwachungsstaat? Laut der Wikipediadefinition haben wir ihn schon!
Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech lässt alle Videokameras und Webcams registrieren, die für die Polizei zur Überwachung nicht-öffentlicher Bereiche interessant sein könnten”
Im Kampf gegen Terrorismus würde die Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech gerne auf Bilder von privaten Videokameras zurückgreifen, wie sie an Parkhäusern, Tankstellen oder Sportstätten angebracht sind. In einem “Videoatlas” sollen dafür alle Kameras im Land registriert werden, die taugliche Daten liefern könnten, auch Webcams fallen darunter. Um Zugriff darauf zu bekommen, müsste der Landtag im Juli allerdings erst einer Änderung des Polizeigesetzes zustimmen, Datenschützer haben bereits Bedenken angemeldet. Jetzt knirscht es in Stuttgart, weil dieser Tage bekannt wurde, dass das Innenministerium sich insgeheim schon längst umschaut, wo die Polizei sich mit welchen Kameras verbinden kann.
Quelle: telepolis.de
Weiterer Hinweis zum Lobbyismus und seine Auswirkungen auf die Politik
Heribert Rech - Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Stuttgart GmbH
Heribert Rech - Aufsichtsratsvorsitzender der Baden-Airpark GmbH
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5. März 2007 um 01:27 von Redaktion Abgelegt in der Kategorie Lobbyismus, Überwachungsstaat | kein Kommentar » |
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Wer das taz-Interview mit Herrn Schäuble immer noch nicht gelesen hat, sollte es spätestens jetzt tun, z.B. um sich nochmal an Dinge wie diese zu erinnern:
[taz] Derzeit werden biometrische Pässe eingeführt, und biometrische Personalausweise sollen ab 2008 folgen. Dann sind Passbilder und Fingerabdrücke der ganzen Bevölkerung digital erfasst - ein wunderbares Fahndungsinstrument.
[Schäuble] Das ist nicht geplant. Die biometrischen Merkmale sollen die Ausweispapiere fälschungssicher machen und sicherstellen, dass Passinhaber und vorlegende Person identisch sind. Mit Fahndung hat das nichts zu tun. Die biometrischen Daten sind ja auch ausschließlich auf dem Chip des Ausweispapiers gespeichert.
Das war am 08.02 dieses Jahres zu lesen… Kaum vier Tage(!) später können wir bei Heise folgendes lesen:
So fordert der Innenausschuss des Bundesrates einen automatisierten Abgleich von Lichtbild und Fingerabdruck mit zentralen Referenzdatenbanken. Überdies sollen Sicherheitsbehörden die bei einer Kontrolle durch die Polizei ausgelesenen Passdaten nicht löschen müssen, soweit und solange diese etwa im Rahmen eines Strafverfahrens oder zur Gefahrenabwehr benötigt werden könnten.
Zentrale Referenzdatenbanken? Ausgelesene Passdaten sollen nicht gelöscht werden? In Zeiten des “internationalen Terrorismus” wissen wir ja, was alles zur Gefahrenabwehr benötigt wird…
Was bleibt dazu zu sagen? Eigentlich genau so viel, wie ich von Herrn Schäuble halte: Nichts. Er belässt es nicht einfach dabei heimlich seine Wähler zu bespitzeln, zu täuschen oder zu belügen. Nein er tut es ganz Offen.
Quelle: elementarteile
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5. März 2007 um 00:26 von Redaktion Abgelegt in der Kategorie Biometrie, CDU, E-Pass, Schäuble, Trojaner, Vorratsdatenspeicherung, Überwachungsstaat | kein Kommentar » |
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