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Bis 2010 solle jedem Bürger in der europäischen Gemeinschaft eine ’sichere elektronische ID bei Kontakten mit Behörden’ in ihrem oder einem anderen Land zur Verfügung stehen. Das kündigte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble heute auf der Fachtagung ‘Advancing eGovernment’ in Berlin an, die das Innenministerium im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft veranstaltet. Angesichts der stetig zunehmenden Internetkriminalität entwickle sich die elektronische Identifizierung ‘immer mehr zu einer Schlüsselfrage der IT-Sicherheit’ und sei ‘unbedingt erforderlich’, erklärte Schäuble. ‘Der Identitätsdiebstahl ist eigentlich der schlimmste Fall von Datenverlust’ fügte er mit Blick auf etwaige Bedenken von Datenschützern hinzu.
In seiner Eröffnungsrede unterstrich der Innenminister die Bedeutung des elektronischen Kommunikationsraumes in Europa. Grenzüberschreitende E-Government-Dienstleistungen trügen nicht nur zum Zusammenwachsen der Länder in der Europäischen
Union bei. Wie gut ein Staat die Informations- und Kommunikationstechniken einsetzt, wird mit über die Qualität entscheiden, mit der die Bürger in Europa leben und arbeiten.
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8. März 2007 um 18:33 von Redaktion Abgelegt in der Kategorie Biometrie, CDU, E-Pass, Schäuble, Überwachungsstaat | kein Kommentar » |
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