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Das Motto von Oliver Spieker und Sibylle Horstmann für ihre Ehe ist: “Wenn zwei sich zusammen tun, bringt jeder etwas mit ein. “ Nach diesem Motto haben Sie auch bei ihrer Hochzeit gehandelt: “Deswegen freuen wir uns über Geldgeschenke, mit denen wir unsere Hochzeitsreise finanzieren können …”
Jetzt bereichtet, mein Parteibuch, über eine neue Geldbeschaffungsmaßnahme des Paares. Sibylle Horstmann hat sich den »Roten Stern« im November 2004 als Marke unter anderem für Kleidung beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) schützen lassen. Und Oliver Spieker hat die auf Ostalgie spezialisierte Firma Mondos Arts bereits in einem Rechtsstreit um die Ampelfrau vertreten.
Zitat mein Parteibuch:
Da die Markenrechtsabzocke in Deutschland bizarre Züge angenommen hat, wundert sich sicher keiner, dass der Bekleidungshändler Christian Weiß aus Schwandorf in Bayern nach Informationen von Mein Parteibuch von Rechtsanwalt Oliver Spieker abgemahnt wurde, weil er bei Ebay T-Shirts verkaufen wollte, die mit dem roten Stern bedruckt waren. Als Christian Weiß sich weigerte, bekam er prompt eine einstweilige Verfügung vom LG Braunschweig, das bei deutschen Markenrechtsanwälten beliebt ist, weil es für die großzügige Unterstützung von Markenrechtsabzockern bundesweit ähnlich bekannt ist wie das LG Hamburg bei Zensuranwälten.
Glasdemokratie meint: Vielleicht geht es aber gar nicht um eine Markenrechtsverletzung, sondern vielleicht wollen die beiden bloß ihre Hochzeitsreise wiederholen und haben einen Geldlieferanten gesucht.
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29. März 2008 um 23:17 von Redaktion Abgelegt in der Kategorie Abmahnanwalt, Abmahnung, Abzocker | kein Kommentar » |
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…fehlt nur noch Schutzgelderpressung
Das Musiklabel will laut heise.de eine “Downloadsteuer” einführen. Diese soll für jeden Internetanschluss in der Höhe von 5US-Dollar erhoben werden. Für den Rechnungsaufschlag sollen Surfer weltweit die gesamte im Netz verfügbare Musik ohne Beschränkungen herunterladen, kopieren und tauschen können.
Das größte Problem dürfte allerdings sein, alle Majors und die zahlreichen kleinen Labels unter einen Hut zu bringen. Die Musikindustrie versucht hier den rapiden Verfall ihres alten Geschäftsmodells zu stoppen und das Geschäftsmodell der deutschen GEMA durchsetzen. Denn in Deutschland haben die Rechteinhaber ja schon die Steuer auf CD-DVD-Brenner, Drucker, Kopierer eingeführt. Gleichzeitig verstärken Musik- und Filmindustrie den Druck auf Politik und Provider, die mehr gegen die illegale Verbreitung von geschützten Inhalten tun sollen. Und sie klagen weiter gegen Internetnutzer an Universitäten und in Privathaushalten.
Warum sollen nur die Leute für Musik bezahlen, die diese auch herunterladen, wenn man alle Internetnutzer abzocken kann. Was passiert eigentlich wenn Filmindustrie, Hörbuchverlage und andere Medienanbieter dem Beispiel folgen sollten, gibt es dann den Internetzugang nur noch für Besserverdienende? Warum bieten die Musiklabels nicht eine eigene Downloadflatrate an? Ach ja, dann müssten diese ja auch Qualität liefern, und das geht nu wirklich nicht! Hier versucht sich ein, untergehender Industriezweig, wieder einmal, pauschal aus den Taschen aller zu bedienen anstatt über neue Vertriebswege, Kundennähe und eine neue Qualität nachzudenken.
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29. März 2008 um 13:33 von Redaktion Abgelegt in der Kategorie Abzocker, Musikindustrie | kein Kommentar » |
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