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… Vorsicht beim Surfen!
Die Verfassungsschutzbehörden wollen nicht nur auf einzelne Computerfestplatten zugreifen, sondern auch Internetknoten überwachen. Das gehe aus einem internen Arbeitspapier der Amtsleiter vom 22. Februar hervor, berichtet der Spiegel in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe und vorab online. Das Papier sei eine der Grundlagen für die Konferenz der Länderinnenminister das Ende der kommenden Woche. Die Verfassungsschützer fordern darin ” gezielte strategische Überwachung von relevanten Internet-Knoten” und meinen damit wohl die Internet-Exchanges wie das DE-CIX, durch die der größte Teil des Datenverkehers zwischen den Internet-Providern fließt. Außerdem wünschen sich die Schlapphüte mehr Zugriff auf E-Mails, entweder durch eine Erleichterung des Zugriffs auf Konten bei ausländischen Mail-Anbietern oder durch die umfasssende “Filterung nach einschlägigen E-Mail-Adressen”. Die Behördenleiter fordern, dass sie künftig bei genehmigten Telekommunikations-Überwachungen nach dem sogenannten G-10-Gesetz auch nicht sicherheitsgeprüfte Personen (Soll heissen: auch private Schnüffelfirmen) beauftragen können, E-Mail-Konten bei ausländischen Anbietern wie Yahoo oder AOL zu überwachen. Alternativ komme auch hier “die gezielte Filterung von Internet-Knotenpunkten nach den einschlägigen E-Mail-Adressen in Betracht”. Auch solle das G-10-Genehmigungsverfahren vereinfacht und beschleunigt und die Genehmigungen von drei auf “mindestens sechs Monate” verlängert werden.
Glasdemokratie: So entwickelt sich der deutsche Verfassungsschutz zum größten Verfassungsfeind! Somit ist ein Verbot von Anonymisierungsdiensten nicht mehr fern.
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12. April 2008 um 16:15 von Redaktion Abgelegt in der Kategorie STASI 2.0, Trojaner, Zensur, Überwachung, Überwachungsstaat | kein Kommentar » |
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