Sie sehen hier alle Beiträge der Kategorie Vorratsdatenspeicherung.
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große Spitzeljagd
Die Deutsche Telekom hat monatelang Telefondaten von Managern, Aufsichtsräten und Journalisten ausgespäht. Ein sehr schöner Beweis dafür, das die Vorratsdatenspeicherung jederzeit missbraucht werden kann. Herr Obermann ist jetzt fieberhaft auf der Suche nach den Spitzeln im eigenen Haus. Nach monatelangem Suchen wird sich dann herausstellen, es konnten leider keine gefunden werden oder der Pförtner hat mit der Überwachung der Manager eigenmächtig gehandelt. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) will aber jetzt den Bock zum Gärtner machen. Er forderte, sämtliche Verbindungsdaten in einem Sicherheits-Center (wahrscheinlich die neue NSA-Zentrale des deutschen Rollstuhlministers) unter Aufsicht von Datenschützern zu hinterlegen. Darauf könnten dann sowohl Unternehmen zu Abrechnungszwecken als auch der Staat zur Strafverfolgung streng kontrolliert (wie bei der Telekom) zugreifen. Warum eigentlich nicht gleich bei der alles verklagende (Kunden, unsere Kinder, ja selbst Staatsanwälte) Contentindustrie? Der sicherste Datenschutz ist immer noch, die Daten innerhalb der Vorratsdatenspeicherung NICHT zu erheben!
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27. Mai 2008 um 08:33 von Redaktion Abgelegt in der Kategorie BKA, Korruption, STASI 2.0, Schäuble, Telekom, Vorratsdatenspeicherung, Überwachung, Überwachungsstaat | kein Kommentar » |
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die Crew auf Crack
Der Storch bringt die kleinen Kinderlein - und vom Küssen wird man schwanger - auf Wahlversprechen kann man sich verlassen - in Deutschland herrscht Meinungsfreiheit! An all das glaubt die Große Koalition in Deutschland. Die große Koalition will die Bundesregierung auffordern, das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit weltweit durchzusetzen und der Internetzensur entgegentreten. Ist das nicht putzig? Schwarz-Rot moniert in dem Papier, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung in vielen Staaten in Gefahr oder gar nicht gegeben sei. Man sieht seine eigenen Fehler immer nur bei anderen. In Deutschland ist mit der Meinungsfreiheit ja auch alles Bestens. Offiziell gibt es keine Zensur. Aber in Deutschland gibt es das probate Mittel der ersten kostenpflichten Abmahnung. Und das funktioniert ganz ausgezeichnet. Mit Geld bekommt man jeden klein. Virtuelle Auswanderung ist internettechnisch in Deutschland groß in Mode. Aber das merken doch die Politiker nicht. Die sind doch immer noch der Meinung in Deutschland gibt es keine politische Bloggerkultur. Damit haben sie ja auch recht, die werden ja auch alle im Ausland gehostet. Und auch in Deutschland denkt die Politik über Internetsperrungen nach. Vielleicht sollten die Deutschen ihre Regierung in einen anderen Quadranten der Galaxy schiessen. Obwohl das haben die Ausserirdischen eigentlich nicht verdient.
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26. April 2008 um 20:44 von Redaktion Abgelegt in der Kategorie Biometrie, CDU, E-Pass, SPD, Trojaner, Vorratsdatenspeicherung, Zensur, Überwachung, Überwachungsstaat | 1 Kommentar » |
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[Nachtrag] Zu diesem Thema ist in der Online-Ausgabe “Die Zeit” ein sehr guter und kritischer Artikel von Kai Biermann erschienen!
Das Bundesverfassungsgericht hat heute die verdachtslose Sammlung der Verbindungs- und Standortdaten der gesamten Bevölkerung (Vorratsdatenspeicherung) durch eine einstweilige Anordnung eingeschränkt.
“In dem Verkehrsdatenabruf selbst liegt ein schwerwiegender und nicht mehr rückgängig zu machender Eingriff in das Grundrecht aus Art. 10 Abs. 1 GG (Schutz des Telekommunikationsgeheimnisses). Ein solcher Datenabruf ermöglicht es, weitreichende Erkenntnisse über das Kommunikationsverhalten und die sozialen Kontakte des Betroffenen zu erlangen.”
Glasdemokratie begrüßt diese Entscheidung und unterstützt die Forderung des Arbeitskreis Vorratsspeicherung nach einem Rücktritt der deutschen Justizministerin Zypries! Und den Herrn Schäuble soll sie gleich mitnehmen.
Somit haben Politiker wie die Zypries und der Schäuble mal wieder gegen das Grundgesetz verstoßen. Der Arbeitskreis Vorratsspeicherung ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihre Bundestagsabgeordneten zur Rede zu stellen, wie sie solche Verfassungsverstöße in Zukunft effektiv ausschließen wollen, etwa bei dem geplanten Gesetz zur Aufrüstung des Bundeskriminalamts und der beabsichtigten wahllosen Aufzeichnung von Flugreisen.
Weiterhin gibt er Ratschläge wie man sich wirksam vor einer Aufdeckung seiner persönlichen und beruflichen Kontakte und Bewegungen schützen kann.
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19. März 2008 um 11:20 von Redaktion Abgelegt in der Kategorie Bundesverfassungsgericht, Schäuble, Verfassungsklage, Vorratsdatenspeicherung, Zypries, Überwachungsstaat | kein Kommentar » |
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So, nachdem sich der erste Schock (oh,oh da will eine, die böse STASI wieder haben) gelegt hat, haben wir uns heute einmal nüchtern gefragt, “Was will die Frau eigentlich wirklich?”.
Dazu haben wir einmal analysiert, was hat denn die STASI früher so alles in der DDR gemacht?
- Spitzel haben Berichte über verdächtige Personen geschrieben - und heute aktuell
- Die STASI hat Geruchsproben von verdächtigen Personen angelegt - und heute aktuell
- Die STASI hat Telefon,Telex und Fax abgehört - und heute haben wir die verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung
- Die STASI hat alle Briefe und Pakete geöffnet - und heute aktuell
- Die STASI hat verdächtige Personen einfach festgenommen und festgehalten - und heute aktuell
- Die STASI hat einfach heimliche Hausdurchsuchungen gemacht - und heute haben wir bald den Bundestrojaner
- Die STASI hat alle Auslandreisen überwacht - und heute aktuell
Ja was will die Frau denn noch! Ist doch alles schon wieder da.
Also für uns ist die Frau nicht paranoider als der deutsche rollstuhlfahrende Innenminister Mister STASI 2.0!
Dieser Beitrag stellt auf gar keinen Fall, eine Verharmlosung der ehemaligen STASI dar, sondern er versucht nur einen aktuellen Bezug zur Realität herzustellen.
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15. Februar 2008 um 13:39 von Redaktion Abgelegt in der Kategorie E-Pass, STASI 2.0, Schäuble, Trojaner, Vorratsdatenspeicherung, Überwachung, Überwachungsstaat | 2 Kommentare » |
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Der Anfang einer Diktatur äußert sich zuerst in der Änderung der Verhaltensweise seines Volkes. Und so eine Veränderung findet gerade in Deutschland statt. Laut dem Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung führt die totale Überwachung der elektronischen Kommunikationswege zur Behinderung in weiten Bereichen der Gesellschaft.
Bürger, die keine E-Mails mehr versenden, Journalisten, die den Kontakt zu Informanten verlieren, Unternehmer, die Unterlagen wieder per Post verschicken müssen - die von CDU, CSU und SPD eingeführte Vorratsdatenspeicherung führt in weiten Bereichen der Gesellschaft zurück in die Zeit, als es weder Telefon noch Internet gab. Dies ist das Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung unter 8.000 Personen Ende Januar 2008, die nach beobachteten Auswirkungen des Gesetzes fragte.
Die Ergebnisse diese Umfragestudie hat jetzt der Arbeitskreis seiner Verfassungsklage nachgereicht. Wer den Inhalt nachlesen möchte, sollte sich das Schriftstück einmal ansehen.
Es ist allerhöchste Zeit für eine Kurskorrektur.
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4. Februar 2008 um 20:07 von Redaktion Abgelegt in der Kategorie Grundgesetz, STASI 2.0, Verfassungsklage, Vorratsdatenspeicherung, Überwachungsstaat | 2 Kommentare » |
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